Mit Jurassica Parka, Felix Heller und Robin Cadet

Musical Premiere im SchwuZ: „Flush“

3. Apr. 2025 Amanda Beser, age
Bild: Marco Sommer
„Flush“ porträtiert das Fenster zum Klo

Am 9. April feiert „Flush – Ein Club-Musical“ seine Premiere. Das schwule Musical erzählt von einer rauschenden Nacht auf einer Clubtoilette. Im SchwuZ – und wird im SchwuZ gezeigt!

Samstagabend, im Klo eines schwulen Clubs. Hier nehmen viele spannende Begegnungen ihren Lauf. Das Club-Musical „Flush“ nimmt diese Prämisse, um eine maßgeschneiderte Geschichte im queeren Neuköllner Club zu erzählen. Drag-Hoheit Jurassica Parka, Musicaldarsteller Felix Heller und Robin Cadet schlüpfen dafür in achtzehn Rollen und werden von anregender Clubmusik begleitet. Weil Musicals seine große Leidenschaft sind, hat der ehemalige SchwuZ-Geschäftsführer Florian Winkler-Schwarz rasch zugesagt, „Flush“ zu produzieren: „Ich freue mich sehr, dass wir etwas ganz Neues zu uns holen.

„Im SchwuZ sieht, lebt, riecht, schmeckt, fühlt man Clubkultur! Da muss Immersives gar nicht künstlich hergestellt werden.“

Für das SchwuZ bietet das Musical die perfekte Story: Eine Nacht auf einer Clubtoilette. Und mit einem durchgehenden elektronischen Klangteppich von Mikael ‚Leakim‘ Johansson schaffen wir hier auch in der Musicalbranche etwas, das es so noch nie gab.“ Als Standortvorteil wartet der queere Club auch damit auf, gleich nach Showende eigene Erfahrungen zu sammeln: „Im SchwuZ sieht, lebt, riecht, schmeckt, fühlt man Clubkultur! Da muss Immersives gar nicht künstlich hergestellt werden“, sagt Musicalregisseur Marco Krämer-Eis.

Drogenkonsum, Sex, Herzschmerz

Die Essenz des Club-Musical-Feelings kulminiert auch am stilleren Örtchen. „Wenn man sich in einem Club mal unterhalten will, ist die Toilette doch der beste Ort“, findet Marco Krämer-Eis. „Dort entstehen sowohl geplante als auch zufällige Begegnungen, die geprägt sind von den Erlebnissen im Club. Und zur Toilette muss jede*r mal!“

„Hier weichen die Statusgrenzen völlig auf. Jeder wird zum Menschen. Man begegnet sich ‚auf Augenhöhe‘.“

Auch für Felix Heller ist die Clubtoilette ein Sonderort: „Hier weichen die Statusgrenzen völlig auf. Jeder wird zum Menschen. Man begegnet sich ‚auf Augenhöhe‘ und es kommt zu den irrwitzigsten Momenten.“ Das Klo ist auch ein Konzentrat aller Exzesse des Berliner Nachtlebens. „In einem Schutzraum wie dem SchwuZ kommt es natürlich auch zu Drogenkonsum, Sex, Herzschmerz, Anmachen, und all diese Momente möchten wir gern erzählen“, sagt der Performer. Das Publikum kennt ihn schon aus der „Operette für zwei schwule Tenöre“ im BKA. Bei „Flush“ war Heller, neben dem Musicalautor Robin Kulisch, der die Story geschrieben hat, an dem Konzept und den Songtexten beteiligt.

Bild: Marco Sommer
Spaß auf der Toilette mit den Performer*innen Robin Cadet, Jurassica Parka und Felix Heller (v. l. n. r. im Uhrzeigersinn)

Die zweistündige Show wird von einem von Mikael ‚Leakim‘ Johansson komponierten passenden Electro-Soundtrack begleitet. „Er hat ein völlig neues Musical-Erlebnis kreiert, das gleichermaßen Clubkids wie Musical-Fans vom Hocker reißt“, verspricht Felix Heller. Für die „Club Kid Energy“ sorgt Schauspieler Robin Cadet, der auf La Réunion aufwuchs und unter anderem Jerome bei „Fack ju Göhte – Das Musical“ spielte. Musikalisch gibt es auch eine weitere Überraschung: „Wir bringen die Parka zum Singen!“, kündigt Heller an. „Jurassica ist einfach ein wahnsinniges Allroundtalent, sie allein lässt den Abend schon zum Erlebnis werden.“

SIEGESSÄULE präsentiert Flush – Ein ClubMusical
09.–12.04., 16., 18.–20.04., 23.–26.04., 20:00
SchwuZ
flush-musical.de schwuz.de

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