Meine letzte Nacht mit einem Vampir – ab 3. April im Kino

Ein zarter, hypnotischer Film, der die Intensität des Erwachsenwerdens in einer von Umbrüchen geprägten Ära einfängt. Regisseur Romain de Saint-Blanquat schafft in seinem Debüt eine schaurige, poetische Hommage an das Genrekino und entführt das Publikum in einer Welt voller Sehnsucht, Mut und schauergotischer Todesromantik. Ausgezeichnet mit dem Méliès d’Argent für den besten Genrefilm beim Sitges Film Festival 2023, vereint Romain de Saint-Blanquat in seinem preisgekrönten Spielfilmdebüt nostalgische 60s-Ästhetik mit mystischer Sinnlichkeit und feministischer Coming-of-Age-Power.

Frankreich, 1967: Die junge Internatsschülerin Françoise lebt in einer Welt voller strenger Regeln und religiöser Disziplin, doch hinter der Fassade der heiligen Mauern sehnt sie sich nach Freiheit, nach einem Abenteuer. Als sie eines Nachts eine schreckliche Vision von ihrem eigenen Tod hat, ist sie entschlossen, ihre letzte Nacht zu leben, als gäbe es kein Morgen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Delphine bricht sie aus dem Internat aus und folgt der Einladung zu einem geheimnisvollen Kostümfest in einer verfallenen Villa tief im Wald.

Zwischen dem Dunst der Gauloises, den Rufen der wilden Jugend und den Klängen aus verbotenen Radiosendern lernt Françoise den rätselhaften Christophe kennen. Blass und mit einem durchdringenden Blick fasziniert er sie – und erinnert sie an die mystischen Wesen ihrer Fantasie. Die Nacht wird zur Reise ins Ungewisse, in eine schimmernde, dunkle Welt, in der die Grenze zwischen Leben und Tod, Traum und Realität verschwimmt.
Besonders spannend: Regisseur Romain de Saint Blanquat wird bei der Premiere und der Kinotour vor Ort sein und steht nach der Vorführung für ein Filmgespräch zur Verfügung!
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